Vergangenheit vergegenwärtigen – Recherchen zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft

| Unser Gast: Johannes Spohr |

Der Umgang mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs ist in europäischen Ländern unterschiedlich, in Polen und in Russland wurde er in den letzten Jahren zum Politikum. Der Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weisen bis in die heutige Gesellschaft hinein. Viele fragen sich heutzutage, welche Rollen ihre Familienangehörigen, Bekannten, KollegInnen oder Vereinsmitglieder während dieser Zeit spielten.

Archive bieten Möglichkeiten zur eigenen Recherche, aber diese kann auch überfordern: Wie gelange ich an welche Informationen? Und wie sind die Ergebnisse zu verstehen? Was bieten uns denn die Recherchen der eigenen Person, der Familie oder der Gesellschaft in Bezug auf unseren Umgang mit der eigenen NS-Vergangenheit?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir mit unserem Gast nachgehen, Johannes Spohr, Historiker und freier Journalist. Er führt von Berlin aus den Archivrecherchedienst present past, der auf Recherchen zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft spezialisiert ist und Menschen bei ihren eigenen Forschungen unterstützt. Außerdem schreibt er auf einem eigenen Web-Blog: https://www.preposition.de/.

Der Historiker Johannes Spohr – Foto: Susanne Hakuba

Patrick Lehmhaus

Student der Public History & Mitarbeiter im Zentrum für Wissenschaftsdidaktik im Bereich eLearning an der Ruhr-Universität Bochum

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